
Das Hilfsprojekt Mkomazi wurde 1988 gegründet und wird von Organisationen in den USA, in Großbritannien, Holland und uns hier in Deutschland unterstützt. Der George Adamson Wildlife Preservation Trust wird von engagierten Einzelpersonen getragen und finanziert. Außerdem erhält der Trust wertvolle Hilfe von verschiedenen Institutionen auf der ganzen Welt. Unser länderübergreifendes Projekt genießt die volle administrative Unterstützung der Regierungen von Tansania und Kenia. Zusammen genommen bringen die USA, Großbritannien, Holland, Deutschland frischen Wind in den Naturschutz und neue Programme für die Entwicklungshilfe. Unser Projekt steht für eine dynamische, aktive Hilfe vor Ort. Wir setzen all unsere Güter, so begrenzt sie auch sein mögen, stets mit dem größtmöglichen Effekt ein und konzentrieren uns in unserer Arbeit voll auf das Management und die Infrastruktur vor Ort. Obwohl Afrika inzwischen im Fokus zahlreicher exzellenter Hilfsprogramme steht, ist das Mkomazi-Projekt dennoch einzigartig. Denn das Projekt betreibt Artenschutz und Entwicklungshilfe gleichzeitig und wird ehrenamtlich unterstützt. Der Aufbau von Mkomazi, die Initiative zum Schutz des afrikanischen Wildhunds und der schwarzen Spitzmaul-Nashörner, die Auswilderungsprogramme und der Wiederaufbau in Kora tragen nicht nur zum Erhalt der Natur bei. Vielmehr ist es unser erklärtes Ziel, das komplette Ökosystem dieser Gegend wieder herzustellen und den dort entstandenen Schaden wieder gut zu machen. Und das vor allem für die Menschen. Denn wenn sie erfahren, dass eine intakte Umwelt und ein erfolgreiches Sozialsystem nicht von einander zu trennen sind, werden sie erkennen, dass sie wieder selbst die Verantwortung für ihre Heimat übernehmen können. Dann wird Mkomazi wieder aus eigener Kraft leben.
Hilfe für Mkomazi – Tansania e.V. Deutschland konzentriert sich auf die Hilfe für die Bevölkerung und die Entwicklungshilfeprojekte.
Während sich die Organisation in den USA um größere Ausgaben wie Flugzeugteile oder Sponsoring für den kostspieligen Transport neuer Nashörner nach Mkomazi kümmert, hat unsere Schwesterorganisation in Großbritannien einen Kreis von festen Spendern die monatlich einen fixen Betrag für allgemeine Kosten überweisen. Dies sind z.B. Gehälter für die einheimischen Ranger des Nashorngeheges, Gehälter für andere Angestellte (in Mkomazi sind ca. 50 Tansanier beschäftigt), Futter für die Nashörner und Wildhunde, KfZ-Ersatzteile etc.
Unsere Organisation in den Niederlanden nimmt sich besonders des Afrikanischen Wildhundes an und hier ist Art Visee als renommierter Tierarzt in engem Kontakt mit Tony Fitzjohn. Suzuki Holland als großer Firmen-Spender fördert das Nashorn-Programm in Verbindung mit dem Suzuki-Rhino-Club.
Unsere Organisationen in Tansania und Kenia helfen uns bei politischen Fragen durch ihre renommierten Mitglieder wie z.B. Brigadier Gen. Hashim Mbita der auch schon an den Ruanda-Burundi Friendensgesprächen in Arusha teilgenommen hat und jetzt als Botschafter Tansanias in Zimbabwe lebt. |
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